Nach einer Wurzelbehandlung folgen Schmerzen beim Kauen

Wenn eine Wurzelbehandlung am Zahn ansteht, folgen mitunter auch Schmerzen danach, die eine Weile anhalten können

Wenn Zahnschmerzen unerträglich werden, ist der Gang zum Zahnarzt unvermeidlich. Eine Wurzelbehandlung ist jedoch relativ schmerzarm, da es beim Zahnarzt heute schon sehr gute Betäubungsmittel gibt. Wenn der Zahnarzt den Zahn aufgebohrt hat und den Eiter entfernt hat, wird meist noch ein lokales Medikament in die offene Wunde eingeführt.

Sobald die Betäubung nachlässt, folgen zumeist Schmerzen beim Kauen, aber auch schon, wenn man an den Zahn klopft. Oftmals verschreibt der Zahnarzt für die Zeit danach auch ein Schmerzmittel, da diese Schmerzen sehr unangenehm werden können. Es sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass der entsprechende Zahn geschont wird bzw. auf der anderen Mundinnenseite gekaut wird. Wenn sich dies nicht realisieren lässt, weil beispielsweise mehrere Zähne behandelt wurden, ist es in jedem Falle ratsam, auf weiche bzw. flüssige Nahrung umzusteigen, da harte Lebensmittel nach der Wurzelbehandlung einen zusätzlichen Reiz darstellen und wiederum Schmerzen auslösen können.

Meist dauert es bis zu 4 Tage, bis der Schmerz nachlässt. Es kann aber in einzelnen Fällen auch länger dauern, je nachdem, wie gut die Wurzelbehandlung gelungen ist. Sie sollten in jedem Fall Ruhe bewahren und versuchen, den Schmerz so gut es eben geht zu tolerieren, da dies oft schon durch die eigene Einstellung positiv begünstigt werden kann. Wenn der Schmerz zu unerträglich wird und man so gar nichts mehr zu sich nehmen kann, sollte man sich allerdings nicht scheuen, von den Schmerztabletten Gebrauch zu machen. Wenn dies nicht über einen längeren Zeitraum geschieht, ist dies völlig unbedenklich.

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