Plan und Streckennetz U Bahn Frankfurt am Main

Neben S- Bahn und Strassenbahn, ist die U- Bahn von Frankfurt am Main eine wichtige Trägerin des öffentlichen Nahverkers

Etwa 300.000 Fahrgäste werden von der U- Bahn täglich befördert. Bereits 1950 begannen die Planungen für eine Frankfurter Stadtbahn, welche später zu einer U- Bahn umgebaut werden sollte um die zu stark frequentierte Strassenbahn zu entlasten. 1968 wurde das U- Bahn- Netz stufenweise in Betrieb genommen. Heute besteht es aus 3 U-Bahn- Tunneln im Innenstadtbereich und oberirdischen Strecken im Aussenbereich der Stadt. Seit 1996 ist die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbh (VGF) Eigentümerin der U- Bahnstrecken, der Fahrzeuge und einem Teil der tangierten Bahnhöfen. Die VGF ist eine stadteigene Gesellschaft, welche aus der Verkehrsabteilung der Stadtwerke Frankfurt hervor ging. Die U- Bahn von Frankfurt gehört wie alle Linnen des ÖPNV in Frankfurt seit 1995 zum Tarifverbund des Rhein- Main- Verkehrsverbundes.

Das Streckennetz der Frankfurter U- Bahn besteht aus drei Strecken (A, B und C) auch Grundstrecken oder Stammstrecken genannt, eine vierte Stecke (D) ist in Planung. Die Strecke A ist die wichtigste Nord- Südachse des Stadtverkehrs und umfasst annähernd die Hälfte des gesamten U- Bahn- Netzes von Frankfurt. Zudem verknüpft sie Abschnitte von U- Bahn, Hochbahn, Eisenbahn, Stadtbahn und Strassenbahn miteinander.

Die erste Teilstrecke der A- Streckewurde 1968 eröffnet und war somit die erste Frankfurter U-Bahn. Strecke B besteht aus zwei Strängen, in denen wichtige Umsteigeknoten zu anderen Bahnen integriert sind. Die C- Strecke ist die wichtigste Ost- West- Achse. Die Strecken werden derzeit von sieben U- Bahn- Linien (U1 bis U7)befahren, die ein Gesamtnetz von 61 km abdecken. Dabei werden 58 oberirdische Stationen und 27 Tunnelbahnhöfe angefahren. In der Innenstadt sind die sieben Linien aus Platzgründen auf drei Stammstrecken zusammengefasst.Die U- Bahnen verkehren abhängig von den Verkehrszeiten in 5 bis 20 Minuten Takt.

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