Honda Jazz 2009 im Test

In Sachen Variabilität konnte der Jazz in jedem Test überzeugen, Mängel wurden jedoch auch benannt.

Einen klassischen Kleinwagen im Stile eines VW Polo hat Honda nicht im Programm. In der Klasse von 12.000 bis 15.000 Euro stellt der japanische Hersteller den Honda Jazz im Jahr 2009 vor. Das Fahrzeug ist eher einem klassischen Van nachempfunden und hat daher die selben Vor- und Nachteile vorzuweisen. Die Vorteile des Van-Konzept widerspiegeln sich eindeutig im Platzangebot des Honda Jazz 2009. Dafür dass das Auto nur 3.90 lang ist, bietet es den Passagieren im Fond wirklich viel Platz beziehungsweise Beinfreiheit.In Sachen Variabilität konnte der Jazz in jedem Test überzeugen. Der Trick dabei ist, dass die Ingenieure den Kraftstofftank nicht unter die Rückbank sondern unter die Vordersitze eingebaut haben. So bleibt hinten extrem viel Platz und die Rückbank lässt dich extrem tief absinken. Mit nur zwei Handgriffen lässt sich der Kleinwagen in einen Kleintransporter verwandeln.

Der Honda Jazz 2009 zeigte im Test aber auch, dass er sehr futuristisch und praktisch gehalten ist. So sind zahlreiche Ablagen in Reichweite des Fahrers vorhanden. Die Fahreigenschaften erinnern so gar nicht an einen klassischen Van. Er fährt sich eher sportlicher, da er mit einer knackigen Schaltung und einer präzisen Lenkung ausgestattet wurde. Sogar schnelle Kurvenfahrten sind ohne relevante Seitenneigung der Karosserie möglich. Der Honda Jazz 2009 wird mit einem 1,4 Liter großen Vierzylinder angetrieben, der gute 100 PS auf die Straße bringt.

Auch in Sachen Verbrauch konnte der Jazz im Test zeigen, dass er zeitgemäß unterwegs ist. Bei sportlicher Fahrweise muss man mit einem Verbrauch von bis zu 8 Litern rechnen. Wer es etwas ruhiger angehen lässt, schafft auch einen Verbrauch von knappen 5 Liter.

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