Ian Stuart Donaldson und sein Leben

Als "Kopf" der neonazistischen Rockband Skrewdriver erlangte Ian Stuart zweifelhaften Erfolg, bevor er bei einem Auto-Unfall ums Leben kam.

Ian Stuart Donaldson oder auch Ian Stuart ist 1957 geboren worden und starb 1993 durch einen Autounfall. Ian Stuart war der "Kopf" der Rockband Skrewdriver, diese ist neonazistisch. Auch hat er das Netzwerk Blood and Honour gegründet. Dieses dient zum Vertrieb der Platten und zur Organisation von Neonazi- Bands.Ian Stuart ist in England aufgewachsen und durch die Sex Pistols beeinflusst worden. Er gründete nach deren Konzert selber eine Punkband aber trat mit seinem Album "All Skrewed up" bereits als Skin Head auf. Die Texte waren allerdings noch nicht rechts ausgerichtet.

1981 organisierte Ian Stuart die Kampagne "Rock against Communisem" und ging nach London um seine zerschlagene Band mit neuen Mitgliedern neu auf zu bauen. Seine Mini LP "Back with a Bang" war sein erstes nationalsozialistisches Werk.1984 wich Ian Stuart vom Oil/Streetpunk ab und ging zum Hardrock über. Bis auf ihn machte Skrewdriver zum zweiten mal mit komplett neuer Besetzung weiter. Viele Werke wurden bei dem Bandmitglied Mark Sutherland aufgenommen. In dessen Privatstudio wurden die Werke aber meist schlechter als zuvor abgemischt. 1986 musste Ian Stuart mehrere Monate in Haft, er hatte einen Nigerianer angegriffen.

Skrewdriver gab auch mehrere Konzerte in Deutschland. 1991 ist es dabei zu Gewalttätigkeiten gekommen. Die Band wurde als Aufhetzer mit angeklagt, sie entsandte aber nur einen Vertreter zum Prozess. Ian Stuart soll zu dieser Zeit in Berlin Moabit gessen haben, da die Band und Fans Asylbewerber angegriffen haben.Am 24 September 1993 war Ian Stuart mit weiteren vier Personen in einem PKW unterwegs, der Reifen platzte und der Wagen überschlug sich. Er und ein weiterer Fahrgast wurden getötet.

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