Netz und Plan U Bahn Berlin

In Berlin gehört die U-Bahn zu den meistgenutzten Verkehrsmitteln, daher ist der Netzplan besonders wichtig

Die Berliner U-Bahn gehört zu den ältesten elektrisch betriebenen öffentlichen Untergrundbahnen Europas. Die ersten Linien der U-Bahn wurden bereits 1902 eröffnet. Seitdem ist das Netz in der Stadt beständig gewachsen. Aktuell beträgt die Streckenlänge der insgesamt zehn Linien mehr als 146 Kilometer. Die längste Linie ist die U 7. Sie verbindet die Ortsteile Rudow und Spandau und hat eine Länge von 32 Kilometern. Die kürzeste Linie ist die im August 2009 eröffnete U 5. Sie verkehrt zwischen dem Brandenburger Tor und dem Hauptbahnhof auf einer Länge von nur 1,4 Kilometern und wird im Volksmund die Kanzler-U-Bahn genannt.

Über die Stadt verteilt gibt es insgesamt 173 Bahnhöfe zum Ein- und Aussteigen. Einen Plan zur Orientierung gibt es an fast jedem Bahnsteig sowie in den einzelnen Wagen über den Türen. Zu den wichtigsten U-Bahnhöfen gehören die Stationen Potsdamer Platz und Alexanderplatz, da sie Knotenpunkte im öffentlichen Nahverkehr darstellen, an denen sich wichtige Linien der U-Bahn mit Trassen der S-Bahn und des Fernverkehrs kreuzen. Die Wagen der U-Bahn tragen eine charakteristische gelbe Lackierung und sind innen mit kleinen Bildschirmen ausgestattet, auf denen die Fahrgäste das sogenannte Berliner Fenster verfolgen können bis ein informatives Programm mit unterschiedlichen Beiträgen zu politischen und kulturellen Ereignissen, wobei lokale Themen meist im Mittelpunkt stehen.

Betrieben wird die Berliner U-Bahn von den Berliner Verkehrsbetrieben, auch BVG genannt. Die U-Bahn gehört in Berlin zu den wichtigsten Verkehrsmitteln und befördert pro Jahr durchschnittlich rund 450 Millionen Menschen. Die Preise für die Fahrkarten variieren und liegen für eine einfache Fahrt zwischen 1 und 2,80 Euro.

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