WPS Datei und Probleme beim Öffnen mit Open Office

Wer Dateien mit der Endung ".wps" auf seinem Computer findet, weiß oft nichts damit anzufangen

Der Versuch des Öffnens von WPS-Dateien mit dem kostenlosen Pendant zu Microsofts Office-Lösung ist nicht ohne Weiteres möglich. Das Textverarbeitungsprogramm von Open Office weiß damit genauso wenig etwas anzufangen, wie der "große Bruder" Microsoft Word.

Bei der gefragten Datei handelt es sich um ein Dokument des mehr oder weniger verschollenen Microsoft Works. Dies war die kostengünstige Version vom allseits bekannten Microsoft Office. Aufgrund des recht hohen Preises waren PC-Nutzer, deren Verwendung sich auf die Textverarbeitung im privaten Sinne beschränkte, vom Nutzen des Microsoft Office-Paketes weitestgehend ausgeschlossen. Um auch diese Zielgruppe abzudecken, brachte Microsoft "Works" auf den Markt. Dessen Funktionen waren im Gegensatz zum großen Bruder sehr eingeschränkt. Auch mit der Kompatibilität zu Microsoft Office sieht es anscheinend schlecht aus. Dies führt zu dem Problem, dass sich die WPS-Dateien nicht ohne Weiteres mit Microsoft Word, oder eben dem kostenlosen Open Office, öffnen lassen. Seit der Einführung von Microsoft Office 2010 wurde "Works" übrigens abgeschafft und durch das Starter-Paket ersetzt.

Die Lösung des Problems heißt "Microsoft Works 6-9 Dateikonverter". Dieses Programm ermöglicht es dem Nutzer eine WPS-Datei und generell im "Works" erstellte Dokumente zu öffnen. Außerdem lassen sich die hier behandelten WPS-Dateien mithilfe des Programms problemlos im Microsoft Word und in der Lösung zur Textverarbeitung von Open Office öffnen, bearbeiten und speichern. Das Ganze ist ab Windows 2000 bis Windows 7 nutzbar. Zudem ist zu erwähnen, dass es sich bei der Applikation um Freeware handelt. Sie wird also komplett kostenlos und ohne den Erwerb einer Lizenz bereitgestellt.

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