Ysop Pflanze ist Gewürz und Heilmittel mit besonderer Wirkung

Wie Ysop oder Eisenkraut bei richtiger Dosierung als antiseptisches Heilmittel im Tee wirkt

Aus rein botanischer Sicht gehört Ysop zu den Lippenblütlern. In unseren Gefielden kennt man Ysop unter anderem unter den Namen Bienenkraut, Gewürzysop, Ispenkraut, Josefskraut und Eisenkraut. Vor allem die Bezeichnung Eisenkraut ist vielen Menschen ein Begriff. Ysop wird auch gerne statt Lavendel als Rosenbegleiter eingesetzt und dient so rein zur Zierde. Das ist nicht verwunderlich, denn Ysop hat dunkelblaue oder lila Blüten, die sehr schön anzusehen sind. Außerdem ist er ein gern genommener Tummelplatz von Schmetterlingen und Hummeln.

Ursprünglich stammt Ysop aus dem Schwarzmeergebiet, dem Mittelmeergebiet, Iran und Kleinasien. Die Blüten werden gern in Salaten verwendet, da sie einen sehr würzigen Geschmack besitzen. Sein Geschmack passt gut zu Wild, Suppen und Eintöpfen. Ysop erinnert an Rosmarin und Salbei, mit einem Hauch von Minze. Es wird industriell in Honig oder Likören verwandt. Auch bei Tortenböden beispielsweise mit Pfirsichen belegt, ist Ysop ein wunderbares Gewürz. Es gibt Gerichten einen typischen und doch wunderbaren Geschmack.

Doch auch als Heilmittel besitzt Ysop ganz besondere Fähigkeiten. Als Tee zubereitet kann er hustenlindernd wirken. Die wenigsten Menschen wissen, das der Schimmel, der sich auf seinen Blättern bildet, Penizillin produziert. Das ist auch der Grund, warum Ysop schon lange Zeiten auch als antiseptisches Heilmittel eingesetzt wird. Ebenso wirkt er wunderbar gegen Brustbeschwerden und wird immer wieder gerne verschrieben. Doch sollte eine Selbstmedikamention nicht einfach so erfolgen. So wirksam Ysop auch ist, die Dosis macht das Gift! In zu großen Mengen genossen, kann es gesundheitsschädlich wirken, darum ist es immer wichtig, in Bezug auf Mengenangaben vorher den Heilpraktiker, Arzt oder Apotheker zu konsultieren.

  • ÄHNLICHE EINTRÄGE