Sjögren Syndrom dessen Symptome und Therapie

Wichtig ist, dass die Krankheit so früh als möglich diagnostiziert wird, bevor Schädigungen eintreten, die die Lebenserwartung verkürzen

Das Sjörgren Syndrom ist eine Autoimmunkrankheit, die zu den Kollagenosen gehört. Kollagenosen sind rheumatische Erkrankungen, die das Bindegewebe und manchmal auch Organe schädigen können. Es gibt zwei Formen des Sjörgren Syndroms. Das primäre Sjörgren Syndrom ist unabhängig von einer anderen Kollagenose. Das sekundäre Sjörgren Syndrom entsteht zusammen, oder in Folge von Kollagenosen. Wie das Sjörgren Syndrom entsteht ist bis heute noch nicht vollständig bekannt. Am häufigsten betroffen sind Frauen zwischen 40 bis 60 Jahren, die 9 x öfter an der Krankheit erkranken, als Männer.

Die Hauptmerkmal des Das Sjörgren Syndroms ist die zunehmende Trockenheit der Schleimhäute, wie Augentrockenheit, Mundtrockenheit, Schwellungen der Speicheldrüsen. Aber starke Müdigkeit und das Raynaud Syndrom können ebenfalls ein Hinweis auf das Sjörgren Syndrom sein. Der Krankheitsverlauf ist meist schleichend und kann bei längerem Verlauf zu Atemwegsinfekten und einer chronischen Magenschleimhautentzündung führen. In den seltensten Fällen sind Organe wie Lunge, Niere betroffen oder die Milz betroffen.

Bei der Therapie steht die symptomatische Therapie im Vordergrund, die sich nach den Beschwerden richtet. In schweren Fällen, das heißt wenn Organe betroffen sind, kann eine Kortison Therapie notwenig sein.Leider sind Kollagenosen, da sie nicht sehr häufig auftreten, sehr schwer von Hausärzten zu diagnostizieren. Denn die Symptome können zunächst auf viele Krankheiten hinweisen. Die Krankheitssymptome sollten daher sehr genau beobachtet werden und sofern sich keine Verbesserung ergibt, auf jeden Fall ein Spezialist aufgesucht werden. Dies kann ein Rheumatologe, als auch ein Internist sein, der sich auf Autoimmunkrankheiten spezialisiert hat.

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