Kba Nummer für Felgen und Typgenehmigung

Wer auf der Suche nach nicht seriemäßigen Felgen ist, sollte beim Kraftfahrtbundesamt die Rechtmäßigkeit prüfen und den Fahrzeugschei

Das Kürzel KBA steht für Kraftfahrtbundesamt und bezeichnet die Zulassungsbehörde, die nicht nur Betriebsgenehmigungen für ganze Fahrzeuge ausstellt, sondern auch über die Genehmigung für Anbauteile und Zubehör für Fahrzeuge entscheidet. Das KBA ist dem Bundesamt für Verkehr untergeordnet und führt außer den Prüfungs- und Genehmigungsverfahren noch weitere Aufgaben durch, unter anderem beratende Tätigkeiten.Das KBA arbeitet seit einiger Zeit schon mit den entsprechenden Behörden sämtlicher europäischer Staaten zusammen, eine von der Behörde eines europäischen Landes ausgesprochene EU-Genehmigung für einen bestimmten Felgentyp zu einem bestimmten Fahrzeug kann somit europaweit ausgesprochen werden.

Jeder, der sich für die Umrüstung seines Fahrzeuges auf nicht serienmäßige Felgen entscheidet, sollte sich anhand der KBA-Nummer der Felgen versichern, daß dieser Felgentyp für sein Fahrzeug auch zugelassen ist. Ist dem nicht so, kann die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erlöschen und das kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.

Manchmal ist diese Zulassungs- bzw. KBA-Nummer in die Felgen eingestanzt, oft jedoch ist lediglich der Herstellerschlüssel eingebracht und die KBA-Nummer ist in den zugehörigen Papieren vermerkt. Mit Hilfe dieser Nummer kann die prüfende und genehmigende Stelle wie zum Beispiel der TÜV die Zulassung beglaubigen und die Zulassungsstelle des Straßenverkehrsamtes kann den Felgentyp in die Fahrzeugpapiere eintragen.Ist noch keine Typgenehmigung für den gewünschten Felgentyp ausgesprochen, kann diese beim Kraftfahrtbundesamt kostenpflichtig beantragt werden.

Jedoch ist auch eine Einzelabnahme der Felgen bei einer zugelassenen Prüfstelle möglich, sofern keine KBA-Nummer vorliegt. Prüfinstitutionen wie TÜV, DEKRA und andere bieten diese Einzelabnahme kostenpflichtig an und bescheinigen bei erfolgreich verlaufener Prüfung die Unbedenklichkeit. Dem Eintrag in die Fahrzeugpapiere steht dann nichts mehr im Wege.

  • ÄHNLICHE EINTRÄGE