Ghandi Film Zusammenfassung

Wer sich den Gandhi-Film als Trailer anschaut, wird sich für die Inhaltsangabe und den Hintergund des indischen Freiheitskämpfers interessieren.

Der britische Film Gandhi schildert den Lebensweg des indischen Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi. Die Zusammenfassung der bewegten Lebensgeschichte wurde 1982 mit einem Budget von 22 Millionen Dollar von Sir Richard Attenborough inszeniert und orientierte sich an den historischen Monumentalepen der Filmgeschichte.

Der Film beginnt mit Gandhis Ermordung 1948 und geht nachfolgend rückblickend auf die bedeutendsten Stationen seines Lebens ein. Nach einem Jurastudium in London und einer Anwaltstätigkeit in Bombay geht Gandhi nach Südafrika. Hier wird er mit den Folgen des Rassismus konfrontiert und setzt sich für den gewaltlosen Widerstand ein. 1915 kehrt er nach Indien zurück und übernimmt die Führung der Kongresspartei im gewaltlosen Kampf gegen die britische Herrschaft. Die Briten kontern blutig. Gandhi wird verhaftet, wenig später jedoch wieder frei gelassen. Trotz eines von den Briten verhängten Versammlungsverbots gehen in Amritsar 1 500 Menschen auf die Straße, um gewaltfrei für die Unabhängigkeit Indiens einzutreten. Im Kugelhagel der britischen Armee finden 380 Menschen den Tod. Der Film gedenkt diesem Massaker mit einer zweiminütigen Pause, welche von Sitarmusik begleitet wird.

Die Gewalt im Land eskaliert weiter und Indien wird von wachsenden Unruhen erschüttert. Gandhi verweigert die Nahrungsaufnahme und es gelingt ihm, die Ausschreitungen zu beenden. Letztendlich siegt die Volksbewegung und Indien erlangt 1947 die Unabhängigkeit. Allerdings gelingt es Gandhi nicht, die Einheit von Moslems und Hindus zu festigen. Gandhi wird am 30. Januar 1948 von einem fanatischen Hindu erschossen. Die mit 300 000 Statisten besetzte Beerdigungsfeier zählt zu den größten Massenszenen der Filmgeschichte. In der Rolle des Gandhi überzeugte der Halbinder Ben Kingsley. Das dreistündige Epos wurde 1983 mit acht Oscars prämiert.

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