Umweltplakette in Berlin kaufen Ausgabestellen und Bußgeld

Mit Einführung der Umweltzone ist es für Autobesitzter notwendig, sich eine Feinstaubplakette zu besorgen

Seit dem 1. März des Jahres 2007 konnten in Deutschland Städte und Kommunen ein Fahrverbot verhängen, um die Belastung der Umwelt mit Feinstaub zu reduzieren und so nicht nur die Natur zu schützen, sondern natürlich auch dem Menschen zu einer gesünderen Lebensweise zu verhelfen, da die Emissionen des Feinstaubs für Erkrankungen der Atemwege und des Herz-Kreislaufsystems verantwortlich gemacht werden können. Dieses Fahrverbot kann durch die so genannten Umweltzonen durchgesetzt werden, in die beispielsweise nur noch Fahrzeuge mit einer grüner Umweltplakette einfahren dürfen, sodass die Belastung durch Abgase, vor allem in städtischen Ballungszentren, deutlich gesenkt werden kann. Diese Plaketten, die man kaufen muss, erhält man je nach technischer Ausstattung und Abgasmenge des Autos und wird dann entsprechend einer Ampel eingeordnet. Mittlerweile finden sich in vielen deutschen Städten solche Zonen, wobei die ersten zum 1. Januar 2008 in den Städten Köln, Hannover und Berlin eingerichtet wurden.

Die Umweltzone in Deutschlands Hauptstadt hat momentan eine Größe von 88 Quadratkilometern und umfasst 1,1 Millionen Bewohner, also ungefähr ein Drittel der gesamten Bevölkerung Berlins. Zu Beginn 2008 durften hier noch alle Fahrzeuge mit Umweltplakette einfahren, wobei seit dem 1. Januar 2010 nun nur noch Fahrzeuge mit einer grünen Plakette einfahren dürfen.

Man muss jedoch sagen, dass es sich lohnt diese zu erwerben, da zum einen die Umwelt unterstützt wird und zum anderen ein Bußgeld von 40 Euro, sowie ein Punkt in Flensburg, fällig wird, wenn man ohne entsprechende Kennzeichnung in eine solche Zone einfährt. Erwerben kann man sie in allen Ausgabestellen, die neben Straßenverkehrsämtern auch alle Stellen umfasst, die zur Abnahme der Abgasuntersuchung berechtigt sind.

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