Pyrolyse Backofen von Siemens im Test und Vergleich

Beim Pyrolyse Backofen von Siemens wird ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten

Bei der Pyrolyse im Backofen handelt es sich um ein Selbstreinigungsverfahren bei Temperaturen zwischen 500 und 900°C. Der Back- und Garvorgang kann wie gewohnt vorgenommen werden. Meist entstehen dabei Fettspritzer, die sich an den Wänden einbrennen und anschließend nur mit viel Arbeit und Zeitaufwand wieder zu beseitigen sind. Durch die Pyrolyse werden diese Bestandteile bei der hohen Temperatur verbrannt und können dann einfach abgewischt werden.

Das Programm dauert in der Regel 2 Stunden bei leerem Backofen. Sofern auch die Bleche und anderen Einsätze pyrolysefähig sind, werden sie ebenfalls gereinigt. Die Schienen für die Einschubbleche müssen dennoch oft manuell gereinigt werden, ebenso die Tür, da diese die hohen Temperaturen nicht erreichen. Nachteilig ist eventuell der zusätzliche Stromverbrauch und der hohe Anschaffungspreis dieser Geräte.

Ein Vorteil gegenüber anderen Geräten, z.B. von Miele, ist der größere Garraum. Dass durch die Pyrolyse zusätzlicher Strom verbraucht wird, ist bei dem guten Preis vernachlässigbar. Es gibt auch Pyrolyseprogramme, die man zeitlich steuern kann und somit in der Nacht starten, um den Stromverbrauch zu senken. Die Türverglasung der Siemensbacköfen ist zudem dicker als bei anderen Marken, sodass sowohl beim Backen als auch beim Reinigen weniger Energie verloren geht. Die dickere Scheibe ist auch ein Vorteil, da sich die Backofentür bei der hohen Temperatur während der Pyrolyse weniger erhitzt. Als Zubehör gibt es Vollauszugwagen, die ebenfalls pyrolysefähig sind. Insgesamt hat ein Backofen mit Pyrolysefunktion nur Vorteile und lohnt sich rundum, vor allem für Backfreunde. Regelmäßig durchgeführt kostet es wenig Zeit und Arbeit den Backofen sauber zu

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