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Chancen für die Slowakei bei Beitritt in die Europäische Union

Für die Slowakei war der Beitritt in die Europäische Union ein historischer und wertvoller Moment. So äußerte sich der slowakische Premierminister Mikulá Dzurinda im April 2003 in Athen. Dzurinda ratifizierte am 16. April 2003 das EU-Beitrittsabkommen in Athen. Der Premierminister erklärte, dass sein Land noch lange nicht am Ziel angekommen sei, jedoch ermögliche der Beitritt in die Europäische Union neue Chancen für die Slowakei.

In den meisten Ländern legitimiert eine Volksabstimmung den Beitritt zur Europäischen Union. Im Mai 2003 stimmten Slowakinnen und Slowaken deutlich für den Beitritt in die Europäische Union. Einerseits lag die Wahlbeteiligung zwar nur bei 52,15 Prozent, jedoch stimmten 92,46 Prozent der Slowakinnen und Slowaken für den Beitritt der Slowakei in die Europäische Union. Vergleicht man das Wahlergebnis mit dem Beitrittsreferendum in Estland, so wird deutlich, dass Slowakinnen und Slowaken den Beitritt der Slowakei in die EU einheitlich befürwortet haben. In Estland stimmten lediglich 67 Prozent der Estinnen und Esten für den Beitritt ihres Landes. Die Wahlbeteiligung lag jedoch bei 72,53 Prozent.

Am 1. Januar 2009 wurde der Euro offiziell in der Slowakischen Republik eingeführt. Zunächst musste die Slowakei dem Wechselkursmechanismus II der Europäischen Union beitreten. Dies ermöglichte dann auch die Einführung des Euros im Januar 2009. Die neuen Euro Münzen der Slowakei tragen für das Land typische Symbole. Auf den 1- und 2-Euro Münzen sind Doppelkreuze abgebildet und die Burg Bratislava ist auf den 10-, 20- und 50-Cent-Münzen abgebildet. Die Hohe Tatra und der Berg Kriván sind auf den 1-, 2- und 5-Cent-Münzen abgebildet. Die meisten der neuen EU-Beitrittsländer haben bis zum heutigen Tage ihre alte Landeswährung behalten. Polen strebt weiterhin die Einführung des Euros an und hofft den Euro zum 1. Januar 2012 einzuführen.

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