Oxalsäuredihydratlösung als Arzneimittel

Dosierung und Herkunft von Oxalsäure als Lebensmittel und Anwendung von Oxalsäuredihydratlösung

Was genau ist Oxalsäure und wo kommt sie vor? Verbindungen mit zwei Säuregruppen sind Discarbonsäuren und die Oxalsäure ist die einfachste Form der Discarbonsäure. Im Jahr 1769 wurde die Oxalsäure das erste mal von Johann Christian Wiegleb entdeckt, damals als Kaliumsalz.

Wo sind Vorkommen von Oxalsäure zu finden? Die Oxalsäure und ihr Kaliumsalz kann man zum Beispiel in Spinat, Petersilie, sternfrüchten, Rhabarber und sogar in Schokolade finden. Erstmalig wurde im Jahr 1824, aus anorganischen Grundstoffen, die Oxalsäure künstlich hergestellt. Um Oxalsäure Dihydrat zu bekommen wird mit zwei Molekülen Kristallwasser die Oxalsäure kristallisiert. Es gibt ganz unterschiedliche Gebiete, in denen man die Oxalsäure, oder die Oxalsäuredihydratlösung, anwenden kann. Sie wird zum Beispiel zur Entfernung von Rostflecken oder zum Bleichen eingesetzt. Auch in der Arzneistoff Chemie wird die Oxalsäuredihydratlösung verwendet, hier wird sie als Salzbildner benutzt. Die Imker verwenden es zur Bekämpfung von Parasiten der Honigbiene. Es sollte aber darauf geachtet werden die Oxalsäure nicht in zu großen Mengen einzunehmen, in hoher Konzentration wirkt die Oxalsäure gesundheitsschädlich. Es können Nierenschäden, und Störungen des Calciumhaushaltes auftreten. In geringen Mengen kommt die Oxalsäure auch in Tee vor, zum Beispiel in Schwarzem Tee und in Pfefferminztee, die für ihre wohltuenden und anregenden Eigenschaften für den menschlichen Körper bekannt sind.

Ein gesunder Mensch kann ohne Probleme zu bekommen Oxalsäure zu sich nehmen und scheidet diese dann einfach wieder aus Nur kranke Menschen sollten darauf achten nicht zu viel zu sich zu nehmen, oder den Mangel, der dann entsteht wieder auszugleichen mit zusätzlicher Zufuhr von Calcium zum Beispiel.

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