Beispiel für XYZ Analyse mit Berechnung und Kalkulation

Beispiele und Vorgehensweise zur Berechnung der XYZ-Analyse

Die XYZ-Analyse stammt aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre. Hier werden verschieden Güter unter dem Gesichtspunkt des Absatzes auf dem Markt betrachtet. Diese werden dann anhand der XYZ Analyse eingruppiert und bewertet. Daraus entstehen folgende dann die Klassen XYZ. X steht für einen konstanten Verbrauch, wobei Schwankungen eher die Ausnahme bilden und selten vorkommen. Der Buchstabe Y steht für stärkere Schwankungen im Verbrauch. Diese Produkte werden nur stärker in einer bestimmten Saison oder durch einen kurzfristigen Trend umgesetzt. Als Z wird dann ein durchweg unregelmäßiger Verbrauch eines Produktes auf dem Absatzmarkt beschrieben. Wie stark und in welcher Stückzahl das Produkt benötigt wird, zeigt die XYZ-Analyse. Je größer die Stückzahl des Produktes desto größer müssen die Lagerräume sein. Bei einer Kalkulation ist die XYZ-Analyse daher nicht mehr wegzudenken.

Zur genauen Berechnung müssen zunächst Parameter bestimmt werden. Wichtig ist die Bildung des sogenannten Variationskoeffizienten. Er resultiert aus dem Mittelwert des Verbrauches und der Standartabweichung. Nun können die XYZ-Grenzen gebildet werden. Des öfteren und hier als Beispiel für den Wert des Variationskoeffizienten aufgeführt sind es die Werte 0-25% für X, 25-50% für Y und >50% für Z.

Je nachdem, ob man den Wert über die Zeitachse abliest oder sich aber mehr den Schwankungen jedes einzelnen Vorganges widmet, erhält man seine Ergebnisse mithilfe der XYZ Analyse. Beim Ablesen über die Zeitachse wird ausschließlich der festgelegte Zeitraum beispielsweise eines Monats betrachtet. Bei der anderen Betrachtungsart wird das Entnahmeverhalten in Bezug auf die Mengentreue verwertet. Aufgrund der verschiedenen Sichtweisen kann es aber dadurch zu Abweichungen bei den Ergebnissen bei der XYZ-Analyse im Vergleich kommen.

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