Verbraucherzentrale Hamburg über Eon und Gaspreise

Empfehlung der Verbraucherzentrale Hamburg und Sammel-Klage gegen E.on Hanse

Die Verbraucherzentrale Hamburg gab im Herbst 2004 Gaskunden die Empfehlung, die von E.on verkündeten Gaspreise überprüfen zu lassen und rief die Verbraucher dazu auf, sich gegen überhöhte Preise zu wehren und die erhöhten Forderungen nicht zu zahlen.

Im April 2005 reichten 54 Verbraucher darauf hin beim Landgericht Hamburg eine Sammelklage, in der die Feststellung der Unwirksamkeit der erhöhten Preise gefordert wurde, ein. Am 27.September 2009 gab das Landgericht Hamburg dem statt, woraufhin E.on Hanse beim Oberlandesgericht in Berufung ging, die erst am 2. März 2010 begründet wurde. E.on scheint auf Zeit zu spielen und zu versuchen, die Angelegenheit zu verschleppen, stellt die Verbraucherzentrale Hamburg fest und fordert wie die Kläger schnellstmöglich die Verhandlung anzusetzen. Schätzungsweise gibt es gegen E.on bereits 5.000 einzelne Klagen an den Landgerichten u.a. in Hamburg, Itzehoe und Lübeck, in denen E.on zur Zahlung verpflichtet wurde. Bei einem Gaskunden soll E.on sogar zur Rückzahlung von 6 400 Euro verpflichtet worden sein. Diesen Verpflichtungen versucht E.on jedoch mit ständigen Berufungen aus dem Wege zu gehen. Auch gegen das für die 54 Hamburger Gaskunden von E.on positive Urteil des Landgerichts Hamburg ging E.on in Berufung.

Die Verbraucherzentrale Hamburg macht darauf aufmerksam, dass es günstigere Anbieter gibt. Als besonders werden die Angebote des Schweriner Gasanbieters WEMAG AG bewertet. Für diese WEMAG AG haben sich jetzt 5.700 bereits Verbraucher jetzt gemeldet, die laut Verbraucherzentrale Hamburg hier rund 1 Million Euro gegenüber dem Anbieter E.on sparen würden. Die Verbraucherzentrale Hamburg empfiehlt daher den Gaskunden von E.on dringend einen Wechsel, möglichst zu WEMAG AG.

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