Preis des OQO Model 2+ Preis zum Kaufen

OQO Model 2+ sollten wegen des Preises gegenüber einem Notebook gründlich überdacht werden

UMPCs (Ultra Mobile Personal Computer) erobern langsam aber sich den PDA-Markt. Der Trend ging die letzten Jahre klar in Richtung schlanker, dünner, handlich und umfangreicher. So wurden aus den kleinen nützlichen Gadgets inzwischen richtige kleine Notebooks. Als Betriebssystem findet sich meistens Windows darauf, über USB Ports lassen sich Tastatur und Maus anschließen und W-Lan, Bluetooth und GPS runden das Gesamtpaket an Funktionen ab. Nun steht allerdings die Frage im Raum, ob man so ein Gerät überhaupt benötigt und ob ein Laptop nicht sinnvoller wäre. Das OQO Model 2+ möchte den Vergleich auf jeden Fall für sich entscheiden.

Wie bereits erwähnt, unterstützt es die bereits oben genannten Funktionen und basiert auf Windows Vista. Somit ist es die Arbeitsfläche, die momentan auch auf den meisten Heim PCs vertreten ist. Eine Tastatur ist auch integriert, aber leider mit englischem Layout. Das heißt, das einige Tasten vertauscht wurden und man sich erstmal um gewöhnen muss. Ein Makel, den man mit einem Notebook nicht ertragen müsste. Der Bildschirm misst gerade mal 5 Zoll und bewegt sich damit eher im kleineren PDA-Segment. Leider ist es auch kein Touchscreen, so dass man nicht per Finger die Programm bedienen kann. Abhilfe schafft da nur ein spezieller Transponder Stick, der allerdings auch einen ziemlich happigen Preis auf die Waage bringt.

Der Preis des OQO Model 2+ und die Tatsache, dass man mit einem Laptop wesentlich praktischer und im Endeffekt auch günstiger fährt, machen dieses Produkt nicht gerade zur absoluten Empfehlung. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er lieber etwas möglichst handliches oder etwas möglichst praktisches will, in beiden Fällen sollte man den Preis zum Kaufen überdenken.

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