Nissan Micra im ADAC-Test

Nach Meinung des ADAC erhält der Kunde beim Kauf des Nissan Micra einen schicken und sicheren Neu- oder Gebrauchtwagen

Der seit dem Jahr 2003 auf dem deutschen Markt erhältliche Nissan Micra wurde nochmals überarbeitet und hat sich einem Facelift unterzogen. Im ADAC Testbericht werden bei dieser Überarbeitung die nochmalige Steigerung der Verarbeitung und Materialqualität des Interieurs gelobt. Außen hat der Micra neue Scheinwerfer und einen geänderten Kühlergrill erhalten.Es wird im ADAC-Testbericht festgestellt, dass der Nissan Micra zwar kein Raumwunder, dafür aber durch die verschieb- und klappbare Rückbank sehr variabel ist.Beim Kraftstoffverbrauch liegt der Micra in seiner Klasse eher im Mittelmaß. Dafür bestätigt der ADAC-Tester dem 1,2-Liter-Motor durchaus passable Fahrleistungen, auch wenn der Motor in den oberen Drehzahlen eher etwas angestrengt wirkt.Kritisch wird vom ADAC der etwas zu lang übersetzte fünfte Gang des manuellen Schaltgetriebes gesehen, da so ein Fahren an Steigungen im vierten Gang mit einer hohen Drehzahl und somit einem hohen Kraftstoffverbrauch erfolgen muss.

Als besonders positiv werden dem Nissan Micra im Test die gute Verarbeitung, die großen Türen, die variable Rückbank, der bequeme Zustieg sowie die recht positive Federung attestiert.Durch den ADAC wird hingegen als eher negativ der kleine Kofferraum, das laute Fahrgeräusch, die nicht ganz präzise manuelle Schaltung und die Tatsache, dass ein ESP ausschließlich gegen Aufpreis erhältlich ist, gesehen.Resümierend wird im ADAC-Testbericht festgestellt, dass der Preis für den Nissan Micra durchaus akzeptabel ist. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass auf das 650 Euro teure optional erhältliche Safety-Paket nicht verzichtet werden sollte.Dieses Zusatzpaket enthält durchgehende Kopfairbags sowie das ESP (elektronisches Stabilitäts-Programm)

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