Zitate aus dem Film Leben des Brian? von Monty Python

Mit den Zitaten von Monty Python scheint es schon ein Kreuz zu sein, einen Heiligenschein tragen zu müssen

Als 1979 Monty Pythons "Das Leben des Brian" in den Kinos anlief, durfte man sich erfahrungsgemäß auf eine deftige Portion Sarkasmus und auf tiefschwarzen englischen Humor freuen. In diesem Falle allerdings rüttelten Michael Palin, John Cleese, Eric Idle, Terry Gilliam, Graham Chapman und Terry Jones an einem der Eckpfeiler christlichen Glaubens, dem Wirken und sterben Jesu Christi. Dem vermeintlichen Messias namens Brian wurden in seinem Dialog mit Anhängern und Peinigern die schlichten Aussagen eines Mannes in den Mund gelegt, der nur er selbst sein wollte. Brian ist einer Verwechslung zum Opfer gefallen; man hält ihn für Jesus Christus.Die Tatsache, dass die Kreuzigung als brillante Komödie Erfolg hatte, rief erwartungsgemäß die scharfen Proteste der Kirchen auf den Plan.

Brian versteht die Welt nicht mehr. Was zum Teufel will man nur von ihm? Ständig versucht man ihm einzureden, er sei der Sohn Gottes; seit Jahrtausenden habe man auf ihn gewartet. Mitreißende Predigten und Wunder erwarten die Massen von ihm. Brian ist das alles lästig; er kann und will nicht predigen, und er kann und will absolut nicht unentwegt Gutes tun. Aber zu spät; man will das Geständnis von ihm hören: BRIAN: "Ich bin nicht der Messias, hört mir doch zu! Ich bin nicht der Messias. Habt Ihr verstanden? Ehrlich!" Ein ANHÖNGER: "Nur der wahre Messias leugnet seine Göttlichkeit".

Brians Leugnen ist sinnlos; gesteht er, wird er zu Tode gefoltert; leugnet er, geschieht das Gleiche. Bei Asterix und Obelix würde man sagen: "Die spinnen doch, die Römer".Als Brian am Ende widerwillig gesteht, der Sohn Gottes zu sein, entfährt ihm ein: "Und jetzt verpisst Euch!" Darauf der ANHÖNGER: "Aber wie sollen wir uns verpissen, oh Herr?"

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