Effi Briest Filmkritik 2009

Besonders die Zusammenfassung der einzelnen Kapitel und Interpretation der Inhaltsangabe sind im Rahmen der Effi Briest Filmkritik gefragt.

Die Kritiken für den den Effi Briest Film 2009 driften mitunter stark auseinander. Aber so ist das ja oftmals, außerdem sind Kritiken meistens doch eine subjektive Bewertung dessen, was es zu beurteilen gilt. Zusammengefasst kann man aber sagen, dass das, was auf der einen Seite zu positiver Filmkritik an Effi Briest 2009 geäußert wurde, von der anderen Seite unter dem gleichen Gesichtspunkt negativ kritisiert wurde.

Generell kann man sagen, dass von den meisten Kritikern festgestellt wurde, dass die Effi Briest in der Verfilmung von Regisseurin Hermine Huntegeburt nichts mehr mit der Effi Briest von Theodor Fontane gemeinsam hat. Effi Briest wurde in dieser Verfilmung ins 21. Jahrhundert versetzt; Die Feinfühligkeit, mit der Fontane Geschichten erzählte, bleibt hier völlig auf der Strecke. Und die eigentliche Thematik, nämlich das Effi in einer frauenfeindlichen Gesellschaft keine Chance hat, ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten, und kläglich daran scheitert, geht gänzlich unter. Deshalb stellt sich die Frage, ob man dann den Film unter dem Namen "Effi Briest" veröffentlichen darf. Denn mit der eigentlichen Person aus der Vorlage hat diese Effi nichts mehr gemein.

Die positive Filmkritik 2009 für Effi Briest setzt aber auch genau da an, nur wird hierbei der Regisseurin nicht angelastet, sich nicht an die Inhalte der Vorlage gehalten zu haben. Im Gegenteil wird hier positive Kritik dahin gehend geäußert, dass nämlich der Versuch, "angestaubte Literatur" zu modernisieren, wunderbar gelungen ist. Und selbst die Kritiker im negativen Sinne müssen zugeben, dass der Effi Briest Film 2009 aufgrund seiner aufwendige Inszenierung einen unterhaltsamen Film hervorgebracht hat, der vor allem Nichtkenner der Romanvorlage auf jeden Fall überzeugen wird.

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