Zahnzusatzversicherung im Vergleich von Stiftung Warentest

Zahn-Zusatzversicherung im Vergleich und die Anbieter mit den besten Leistungen

Seitdem die volle Versicherung der Zähne, insbesondere der Zahnersatz aus den Versicherungsleistungen herausgenommen wurde, boomen die Zahnzusatzversicherungen. Leider gibt es eine verwirrende Vielfalt von Tarifen und Leistungen, was eher zur Verunsicherung der Verbraucher als deren Information dient. Aus diesem Grunde hat die Stiftung Warentest herauszufinden versucht, welches die besten Versicherungen am Markt sind. Dabei wurde zunächst geklärt, welches die Grenzen der Versicherung sind und welche Leistungen sie überhaupt abdeckt.

Daher im folgenden die wichtigsten Fakten: Die Policen übernehmen teilweise die Kosten für medizinisch notwendigen Zahnersatz wie Prothesen, Brücken oder Kronen. Kosmetische Leistungen wie das Zähne bleichen sind dagegen ausgeschlossen. Es werden in aller Regel immer nur Teile der anfallenden Kosten für Zahnersatz beglichen. Patienten müssen fast immer einen Eigenanteil zahlen. Kosten für Zahnfüllungen, Vorsorge oder Stiftzähne sind normalerweise nicht in der Zusatzversicherung enthalten. Bei schlechtem Zustand der Zähne kann es für den Patienten schwierig werden, einen Versicherer zu finden. Nur die Privaten bieten Zusatzpolicen an. Darüber hinaus kann man Policen auch bei den meisten gesetzlichen Krankenkassen abschließen. Diese treten aber ausschließlich als Vermittler zwischen den privaten Anbietern und ihren Versicherten auf. Der Vorteil für die Kunden besteht darin, dass die von der Kasse vermittelten Tarife meist günstiger sind. Wichtig zu wissen, dass es immer eine Wartezeit gibt zwischen Vertragsabschluss und Erstbehandlung nach Zusatzpolice.

Legt der Patient Wert auf teure Materialien bei der Ersatzversorgung, dann schneiden central.prodent der Central Krankenversicherung und ZG der Barmenia am besten ab. Geht es lediglich darum, den Eigenanteil bei der Regelversorgung niedrig zu halten, dann sind 70% der Anbieter im grünen Bereich (genauer Überblick in Ausgabe 12/2008 von "Finanztest").

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