Dauer und Vorraussetzungen eines Jurastudiums

Wegen des Numerus Clausus oder NC ist es besonders schwer an einen Studienplatz für Jura zu kommen

Das Jurastudium ist eines der am häufigsten gewählten Studienfächer. Jedoch liegen die Aufnahmevoraussetzungen in der Regel recht hoch und nicht jedem Bewerber wird der Zugang in die Rechtswissenschaften gewährt. Wer genommen wird, ist nicht nur Sache der Bundesländer, sondern obliegt auch den Universitäten selbst. So unterscheiden sich die Voraussetzungen von Land zu Land und unter Umständen von Universität zu Universität erheblich.

Hauptvoraussetzung ist in jedem Falle das Abitur. Es mag Studiengänge geben, die kein Abitur erfordern und in die man dank einer Eignungsprüfung hineinkommen kann. Bei Jura geht dies definitiv nicht. Zudem sollte das Abitur so gut wie möglich bestanden werden. Viele Universitäten werden mit Bewerbungen für diesen Studiengang überhäuft und setzen deshalb den Numerus Clausus als Aufnahmebegrenzung fest. Dieser ist regelmäßig zwischen 1,2-1,4 und etwa 1,8,-2,0 als Obergrenze festgelegt. Wer eine schlechtere Abiturnote hat, kann dann nur noch über Wartesemester in das Studium rutschen oder dank eine abgeschlossenen Berufsausbildung auf die Verkürzung dieser Wartesemester hoffen. Es gibt allerdings auch immer mal wieder Universitäten, die keinerlei Aufnahmehürde einlegen und die so viele Bewerber akzeptieren, wie Plätze in diesem Studiengang zur Verfügung stehen. Jedoch ist dies relativ selten und daher oft mit dem Umzug in eine andere Stadt verbunden.

Die Dauer des Jurastudiums liegt regelmäßig bei 8-10 Semestern. Hier obliegt es jedoch wieder den Universitäten, auf wie viele Semester sie den Stoff verteilen und welche Qualifikationen insgesamt in dem jeweiligen Bundesland gefordert sind. Im Regelfall beträgt das Grundstudium etwa 4 Semester. Ebenso lang ist das Hauptstudium. 1-2 Semester sollten für die (freiwillige) Prüfungsvorbereitung eingeplant werden. Zudem gibt es ein abschließendes Prüfungssemester.

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