ZNS Hannelore Kohl Stiftung mit Zielen und Konzepten

Bei der Hannelore Kohl Stiftung wird Menschen mit Schäden des Zentralen Nervensystems und ihren Angehörigen geholfen

Die Abkürzung ZNS steht für das "Zentrale Nervensystem". Die Schaltstelle ist hierfür ist das Gehirn, welches zugleich wichtigstes Organ ist für alle Wahrnehmungen, Reaktionen und Empfinden. Auch das Handeln, Denken, Bewegen und Sprechen wird hierüber gesteuert. Durch Unfälle bleiben oftmals bei den Geschädigten dauerhafte Einschränkungen des ZNS zurück. Um diesen Unfallopfern, vor allem auch den jungen zu helfen hat die Frau des früheren Bundeskanzlers Kohl, Hannelore Kohl, die ZNS Hannlore Kohl Stiftung gegründet. Diese Stiftung setzt sich aus den verschiedensten Bereichen zusammen.

Zum einen wird die Wissenschaft und Forschung gefördert, was durch den alle zwei Jahre verliehenen Förderpreis der Stiftung besondere Würdigung erhält. Junge Wissenschaftler erhalten dadurch besondere Anreize zur Forschung auf diesem Gebiet, welches die Neurowissenschaften allgemein umfasst. Gleichzeitig werden aber auch aus den Spendenmitteln Projekte gefördert, die entweder im Bereich der Forschung, Therapie, Pflege oder auch Rehabilitation erfolgen. Knapp 30 Millionen Euro konnten auf diese Weise bereitgestellt werden. Ein weiteres Hauptziel der Stiftung ist es, Konzepte für die Versorgung zu entwickeln. Hierzu gehört die Vernetzung unter den verschiedenen Organisationen um die Möglichkeiten der betroffenen Menschen zu erweitern.

Die ZNS Hannelore Kohl Stiftung bietet aber auch Beratung für alle Betroffenen an. Wer Fragen zu Schädelhirnverletzungen hat, kann sich direkt an die Stiftung wenden, denn dort gibt es einen Beratungsdienst qualifizierter Örzte, die weiterhelfen können. Sei es die Vermittlung entsprechender Örzte oder Kliniken oder auch Fragen zur Nachsorge, die Mitarbeiter gehen auf die Problematiken ein, die sich aus solchen Verletzungen für die Betroffenen und deren Angehörige ergeben und können beratend weiterhelfen.

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