internationale Iban-Nummern berechnen und prüfen

Alles über den international standadisierten Code, der Bank- und Kontodaten, den Landescode und eine Prüfziffer enthält.

Die internationale IBAN (International Bank Account Number) dient zur international einheitlichen Angabe einer Bankverbindung. Verantwortlich für den Aufbau der Iban-Nummern ist eine Normungsinitiative des ECBS (European Committee for Banking Standards) und seit 2006 das EPC (European Payments Council). In der IBAN befinden sich immer die Bank- und Kontodaten, der Landescode und eine Prüfziffer. Durch die Prüfziffer werden falsche Angaben schon vor der Weitergabe eines Zahlungsauftrags auf die formelle Korrektheit überprüft. Die IBAN ist höchstens 34-stellig.

Mit der IBAN verbunden wird meistens auch die BIC (Bank Identifier Code) bei Auslandsüberweisungen verwendet, so dass der Zahlungsverkehr durch eine maschinelle Verarbeitung deutlich schneller ablaufen kann. Bei einer Überweisung innerhalb der EU sind mit Angabe der IBAN und BIC nur die normal üblichen Überweisungsgebühren fällig. Die Angaben zu den beiden Nummern findet man üblicherweise auf seinen Kontoauszügen.

Die Iban-Nummer wird immer mit dem Ländercode beginnen. Für Deutschland wäre das zum Beispiel DE. Direkt danach kommen die zweistellige Prüfziffer und anschließend die Bankleitzahl, die gegebenenfalls linksbündig mit Nullen auf 10 Stellen aufgefüllt wird.Eine internationale Iban-Nummer kann zum Beispiel so aussehen:DE88 1203 0000 1234 5678 90.

Die internationalen Iban-Nummern selbst zu berechnen und zu prüfen ist meistens nur mit zusätzlichen Tools möglich. Hiervon findet man einige im Internet. Am einfachsten und auch Sichersten ist es, wenn man die entsprechenden Iban-Nummern bei seiner Bank oder beim Empfänger der Überweisung erfragt. Bei einer manuellen Berechnung kann man nie so ganz sicher sein, dass die errechnete Nummer auch den Aufbauvorschriften der Banken entspricht. Sollte die Nummer nicht den Standardaufbau haben, wird sich der Zahlungsverkehr stark verzögern.

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